Schlagwort-Archiv: Friedrich Naumann Stiftung

Sind deutsche Hochschulen zukunftsfähig?

Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit lädt zu einer Veranstaltung zum Thema “Deutschland, Deine Unis! Sind deutsche Hochschulen zukunftsfähig?” ein. Die Diskussionsveranstaltung findet in der Technischen Universität, Tagungsraum H2036 am 23. Mai von 18 bis 19:30 statt. Anmelden kann man sich hier: https://shop.freiheit.org/#!/events/id/dzgeh

Es diskutieren: Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Martinek, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität des Saarlandes

Dr. Ernst Dieter Rossmann, Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion; Mitglied des Fraktionsvorstandes

Benedikt Bente, Student der Politikwissenschaft und International Officer der Liberalen Hochschulgruppen

Moderation: Dr. Tim Stuchtey, Geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH

Volksentscheid: Was wird aus dem Tempelhofer Feld?

Am 25. Mai findet in Berlin nicht nur die Wahl zum Europaparlament statt, sondern auch der Volksentscheid zur Zukunft des Tempelhofer Feldes. Die anstehende Abstimmung hat eine neue Dynamik in die Debatte zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen gebracht.

Doch worüber stimmen die Berliner/-innen konkret ab und welche Argumente führen die beiden Seiten für ihre Einschätzungen an? Warum sollte die gesamte Fläche des ehemaligen Flughafens als Naherholungsfläche erhalten bleiben? Weshalb wird eine Randbebauung vom Senat als wichtiger Innovationsfaktor für die Innenstadt gesehen und warum reichen die bestehenden Flächen nicht für den Bedarf an neuen Wohnungen aus?

Diese und viele andere Fragen stehen bei der Auseinandersetzung um die künftige Nutzung des Tempelhofer Feldes im Raum. Mit unserer Veranstaltung möchten wir die Argumente zusammenführen, sortieren und gemeinsam Ihnen und unseren Podiumsteilnehmern diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Bereich Transit A2 des Flughafengebäudes statt. Bitte betreten Sie das Flughafengebäude über den Eingang am Columbiadamm 10 und folgen der Beschilderung zur Tempelhof Projekt GmbH. Als mit öffentlichen Mitteln geförderte Veranstaltung, steht sie allen Interessierten zur Teilnahme offen.

BÜRGERGUTACHTEN TEMPELHOFER FELD

Dr. Angela Jain nexus-Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung

DISKUSSIONSTEILNEHMER

  • Michael Schneidewind Verein “Demokratische Initiative 100% Tempelhofer Feld e.V.”
  • Gerhard W. Steindorf Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH
  • Henner Schmidt Stellvertretender Vorsitzender der FDP Berlin
  • Antje Kapek MdA Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus
  • Martin Matz Aktionsbündnis “Tempelhofer Feld für Alle“ Vorsitzender der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Berlin

MODERATION

Joachim Fahrun Chefreporter der Berliner Morgenpost

Wichtige Tipps für gute Infostände

Ina Enseroth gibt in einem Video der Friedrich-Naumann-Stiftung wertvolle Verbesserungsvorschläge für die Standarbeit in Wahlkampfzeiten.

Ihre Tipps kurz zusammengefasst:

1. Themenorientiert und Zielgruppengerecht

Wählt man als Schwerpunkt das Thema Kultur, sollte man den Infostand zwischen Theater und Parkplatz aufstellen und abends Theatergäste ansprechen. Für das Thema öffentliche Verkehrsmittel, würde sich ein Park-and-Ride-Parkplatz eignen. Eine gute Vorbereitung auf das Thema ist wichtig. Die Einladung eines ausgewiesenen Experten wäre ratsam.

2. Messbare und spezifische Ziele setzen

Beispiel: Die Gewinnung von zwei Neumitgliedern oder acht Interessentenadressen ist ein besseres Ziel, als die Flyerkiste los zu werden.

3. Verweildauer erhöhen

Ein Hundenapf mit Wasser, aber auch eine Sitzmöglichkeit und Getränke erhöhen die Verweildauer (Pfandbecher verwenden). Der Getränkeausschank muss aber extra genehmigt werden.

4. 80 Prozent zuhören, 20 Prozent antworten

Die goldene Regel aus dem Vertrieb gilt auch für den Partei-Infostand. Zuhören ist wichtiger als Zutexten.

5. Negative Emotionen zulassen und Verständnis zeigen

Es gibt keine Argumente gegen Emotionen. Das Motzen von unzufriedenen Bürgern ist normal. Tipp: Verständnis zeigen und mit dem Bürger Gemeinsamkeiten entdecken helfen weiter.

6. Neumitglieder und alte Hasen

Neumitglieder bekommen durch die alten Hasen Sicherheit und Sachkenntnis.

7. Wie motiviert man Parteimitglieder mitzumachen?

Ein interessantes Thema hilft. Danke sagen und eine Anerkennungskultur motivieren.