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Wichtige Tipps für gute Infostände

Ina Enseroth gibt in einem Video der Friedrich-Naumann-Stiftung wertvolle Verbesserungsvorschläge für die Standarbeit in Wahlkampfzeiten.

Ihre Tipps kurz zusammengefasst:

1. Themenorientiert und Zielgruppengerecht

Wählt man als Schwerpunkt das Thema Kultur, sollte man den Infostand zwischen Theater und Parkplatz aufstellen und abends Theatergäste ansprechen. Für das Thema öffentliche Verkehrsmittel, würde sich ein Park-and-Ride-Parkplatz eignen. Eine gute Vorbereitung auf das Thema ist wichtig. Die Einladung eines ausgewiesenen Experten wäre ratsam.

2. Messbare und spezifische Ziele setzen

Beispiel: Die Gewinnung von zwei Neumitgliedern oder acht Interessentenadressen ist ein besseres Ziel, als die Flyerkiste los zu werden.

3. Verweildauer erhöhen

Ein Hundenapf mit Wasser, aber auch eine Sitzmöglichkeit und Getränke erhöhen die Verweildauer (Pfandbecher verwenden). Der Getränkeausschank muss aber extra genehmigt werden.

4. 80 Prozent zuhören, 20 Prozent antworten

Die goldene Regel aus dem Vertrieb gilt auch für den Partei-Infostand. Zuhören ist wichtiger als Zutexten.

5. Negative Emotionen zulassen und Verständnis zeigen

Es gibt keine Argumente gegen Emotionen. Das Motzen von unzufriedenen Bürgern ist normal. Tipp: Verständnis zeigen und mit dem Bürger Gemeinsamkeiten entdecken helfen weiter.

6. Neumitglieder und alte Hasen

Neumitglieder bekommen durch die alten Hasen Sicherheit und Sachkenntnis.

7. Wie motiviert man Parteimitglieder mitzumachen?

Ein interessantes Thema hilft. Danke sagen und eine Anerkennungskultur motivieren.